Es begab sich zu der Zeit 2010 nach Christi Geburt, dass der Präsident des Heads Up Freiburg in einem fernen Land auf der anderen Seite des Planeten weilte. Glücklicherweise kehrte er von der anderen Seite der Welt auch wieder zurück und brachte uns allen eine Idee mit, die den Verein nicht mehr loslassen sollte.

Zu jener Zeit war das Turniere spielen in Freiburger Gefilden nicht ganz so, nun ja, populär und man konnte nur ein kleines Grüppchen auf den Turnierkursen in ganz Deutschland auffinden. Es war die Absicht unseres ehrenwerten Präsidenten zumindest in kleinen Maßstäben seinen Mitgliedern ein Turniererlebnis zu ermöglichen, und so erblickten die Heads Up League Days das Licht der Welt.

So langsam wird es Winter, die Tage werden kürzer, das Wetter schlechter und vor allem kälter, und dem Heads Up Freiburg Vorstand fällt mal wieder auf dass es noch gar keine Vereinsmeisterschaft gegeben hat. Dies scheint ein Versäumnis zu sein, dass ein jedes Jahr von neuem passiert. So hieß es auch nach jeder Vereinsmeisterschaft der letzten Jahre, dass die nächste VM im Sommer stattfindet. Doch am Ende landen wir wieder im November. Woran das wirklich liegt weiß niemand so genau. In diesem Jahr fand die Vereinsmeisterschaft somit am 25.11.2017 statt.

Den Sieg konnte Alex davontragen und das mit einer überzeugenden Leistung.

Kurz vor knapp bevor das Jahr 2016 sich dem Ende zuneigte, wollten und mussten wir noch einen neuer Heads Up Vereinsmeister ausspielen. Im vergangenen Jahr wurde die VM in größerem Rahmen ausgetragen und sogar als PDGA Turnier angemeldet. Doch in diesem Jahr berief man sich im Heads Up Vorstand wieder auf eine kleine aber feine Meisterschaft mit aktiven, zukünftigen und ehemaligen Heads Up Mitgliedern.

Dies wurde so natürlich nicht entschieden weil wir den Merry Chains Basel und weitere Spieler nicht mehr dabei haben wollten, sondern da wir zwei unterschiedliche Kurse im Waldseilgarten spielten. Bei dem ersten, alt bekannten, Kurs im Waldseilgarten hätte eine Durchführung der VM mit einer größeren Anzahl an Spielern und mehreren Flights eventuell noch einigermaßen gut funktioniert. Obwohl es auch hier bereits im letzten Jahr ein kleineres Durcheinander gab. Auf dem recht neuen Kurs 2, bei dem die meisten Bahnen um das Tippi herum sind, hätte es ein heilloses Chaos gegeben. Jede zweite Bahn läuft entweder rückläufig zur Bahn vorher oder kreuzt bis zu vier andere Bahnen.
Es war also klar, dass es nur maximal mit zwei bis drei Flights möglich wäre diesen Kurs während eines Turniers ohne richtig lange Wartezeiten zu spielen.