Im Vorhinein gab es ein Hin und Her, zwischenzeitlich war es nicht sicher und am Ende konnte Heads Up Freiburg doch noch die 2. Heuweilermer Dorf Challenge durchführen. Sportlich wie auch organisatorisch war das Turnier ein voller Erfolg.

Behördenkrieg

Im März ging der Stress los, die Naturschutzbehörde des Landratsamts Breisgau-Hochschwarzwald meldete sich mit einem Fragebogen zum Turnier (die Gemeinde hatte uns schon grünes Licht gegeben) und dem Frankenholzkurs im Allgemeinen. Nach Terminen mit dem Naturschutzbeauftragten und mehreren Telefonaten und Plänen mit bzw. für das Landratsamt hatten wir dann wenigstens eine Genehmigung für das Turnier. Allerdings mussten wir den Kurs abbauen. Als frühester Termin wurde uns der 15. August genannt. „Damit war der Ursprungstermin an der Sommersonnenwende gescheitert“, so Jon der TD des Turniers. Glücklicherweise schaffte es das Landratsamt uns noch vor Beginn der Anmeldung darüber zu informieren.

wald12Es war mal wieder soweit das Freiburger Standartdouble, Gordian und Jon, hat sich mal wieder auf ihre erste jährliche Reise ins gute alte Rüsselbach (Rüsselsheim) gemacht. Dieses Mal jedoch sollte zusätzlich zum Waldschwimmbad am Samstag noch die 3. Nibelungen Open in Worms am Sonntag gespielt werden. Und um quasi in Dassel anzuschließen war die Wettervorhersage eher bescheiden, Samstag schlecht und Sonntag noch schlechter. Nichts desto Trotz beides ein Muss und so gings Freitag Richtung Hessen.

Nachdem unsre Jungs den Vorabend entspannt beim TD der Nibelungen(René Kundel) verbracht hatten, ging es frisch und ausgeruht mit Schirm und Scheiben ins Waldschwimmbad. Es sollte jedoch ein harter Tag werden, denn da es „nur“ 14 Bahnen waren wurden Runde 1 und 2 einfach mal ohne Pause gespielt. Als es dann auch schon losging durften Jon und Gordi gleich mal feststellen, dass das sonst schon eher windige Waldschwimmbad heute schon fast stürmisch war. Gordian schloss sich kurzer Hand dem Wetter an und spielte sehr wechselhaft. Er spielte zwar zwei Birdies, kam aber trotzdem nur mit einer 51 davon. Jon erging es auch nicht besser er erzielte leider auch nur eine 52. Die direkt anschließende zweite Runde konnte man auch nicht gerade großes Discgolf nennen, eher im Gegenteil. Jon würfelte sich eine 57 zusammen und Gordi, der auf der Hälfte der Runde seine zwei wichtigsten Driver einfach mal so in den See geworfen hat, schaffte grade so eine 55.

dassel12Die 10. Haus Solling Open waren von der spielerischen Leistung unserer Freiburger her genauso abwechselnd wie das Wetter an dem Wochenende des Jubiläumsturniers. Vorhergesagt war durchgängiger Schneefall und fast schon minus Temperaturen, also nicht wirklich die optimalen Vorrausetzungen für ein schönes Turnier. Zum Glück hat sich die Vorhersage nicht ganz bewahrheitet. Zwar gab es am Samstag während der ersten Runde leichten Schneefall und am Ende der Mittagspause sogar einen regelrechten Schneesturm, allerdings blieb es größtenteils trocken und teilweise sogar richtig sonnig.

Am Samstagmorgen musste sich Jon gleich am Anfang mit einem ablenkenden Problem beschäftigen. Denn während der Nacht hat sich ein Marder in seinem Bus breit gemacht. Glücklicherweise konnte der 24h VW Service nach den samstäglichen Runden nur einen losen Schlauch feststellen. Trotz allem war es „mit der beste Start den ich bisher in ein Turnier hatte“, bemerkte Jon leicht ironisch. Zumindest wurde der Samstagmorgen durch ein Novum in der bisherigen Freiburger Turnierkariere aufgewertet. Denn Freiburg 1 (Jon) und Freiburg 2 (Gorden) spielten zum ersten Mal die erste Runde eines Turniers im gleichen Flight. Es war also bereits im Vorhinein klar, dass es ein angenehmer Flight werden wird, auch wenn man sich natürlich, vor allem in Dassel, Spieler wünscht die man bisher noch nicht kennt.

Hesselbach, das erste B-Turnier des Jahres und gleichzeitig das mit der kürzesten Anfahrt für uns Freiburger. Eigentlich kann es ja gar keine besseren Umstände geben, wenn es da nicht immer das Problem mit den Startplätzen gäbe. Denn Hellsterns Hesselbacher Hofturnier gehört eindeutig zu den beliebtesten Turnieren Deutschlands, nicht nur weil es bereits in seiner 13. Ausführung stattfand, und das gilt natürlich auch für die Topspieler.
Genau aus diesem Grund geben die Spieler, die sich qualifiziert haben, ihre Startplätze auch nicht ab, sondern kommen selber nach Hesselbach.

Natürlich war es in diesem Jahr nicht anders, nur gab es zum ersten Mal eine Besonderheit. Gordian hatte nämlich durch seinen dritten Platz in Ravensburg die direkte Qualifikation geschafft. Um einen Startplatz bangen mussten somit nur Jon und Jochen. Nach der letzten Anmeldephase erhielt Jon dann eine Wildcard, was ihn „extrem freute, denn Hesselbach zählt zu meinen Lieblingsturnieren“. Auch Jochen hatte am Ende noch Glück und rutschte zwei Tage vor dem Turnier noch in das Starterfeld.