ADGCBerichtEin unglaubliches Turnierwochenende ist vorüber und der Perth Disc Golf Club ist bestimmt sehr froh darüber. Ein Turnier dieses Ausmaßes auf die Beine zu stellen ist sicher kein leichtes Unterfangen und benötigt eine lange Planungsphase, viele anpackende aber auch finanzielle Hilfe und vor allem viele motivierte Spieler. Der PDGC hatte all dies und eigentlich noch viel mehr erreicht. Von diesem Turnier werden nicht nur die zwei gespielten Kurse und die erspielten Scores im Gedächtnis bleiben. So verrückt es auch klingt es werden viel mehr die Player Parties, das Zusammen sein, die Freundlichkeit der Locals und vor allem der überall vorhandene Spaß als die gespielten Runden sein. Vor allem Val Jenkins und Nate Doss waren von der fehlenden Verbissenheit, die wohl typisch für US Amerikanische Turniere zu sein scheint, überrascht. Übernachtet wurde bei den Local Playern und auch die Partys wurden bei unterschiedlichen Spielern zu Hause gefeiert, teilweise sogar mit Livebands und Freibier.

adgcZum zweiten Mal nacheinander gewinnt Jon in Melbourne den League Day nach Handicap. Aber auch ohne Handicap wäre es ein sehr gutes Ergebnis gewesen. Mit einem Score von 58, der besten Runde seiner bisherigen Disc Golf Kariere, und einem Handicap von -10 hatte keiner der anwesenden Spieler eine Chance. Selbst  ohne Handicap wäre es ein geteilter dritter Platz gewesen. Melbournes Paul hätte (54) gewonnen, Drew wäre mit einer 57 zweiter und Greg und Jon hätten sich den dritten Platz geteilt.

WormsBerichtEs ist mal wieder so weit, Freiburg hat mal wieder an einem Turnier teilgenommen. Dieses mal waren es die 2. Nibelungen Open in Worms. Bei dem schönen und doch extrem anspruchsvollen Par 60 Kurs, im sogenannten Wormser „Wäldchen“, dem Stadtpark der Stadt, waren dieses mal  nicht nur die Anfänger  gefordert. Denn von kurzen technisch schwereren  Bahnen bis zur 320m langen offenen „Bigarm“ Bahn war bis auf Wasser alles geboten.

MelbourneSeptemberNach Jonathans zwei eher mäßigen Leistungen bei den letzten zwei League Days in Melbourne (72, 73), hatte er dieses mal den Vorteil, ein recht „spendables“ Handicap zu haben. Diese Chance ließ er sich nicht entgehen und erspielte, nach vielem Training, sein bestes Ergebnis in diesem Jahr. Mit einer 64 auf einem etwas anspruchsvolleren Kurs als die der letzten zwei Monate setzte er sich nach Abzug des Handicaps an die Spitze des Felds.

Damit hat er nicht nur das von ihm gesteckte Ziel erreicht, sondern weit übertroffen. „Das Ziel war ein 69er Score. Ich war mir sicher, 4 Würfe besser spielen zu können als im August,“ meinte er nach der Runde. Aber es sollte nicht bei 4 Würfen bleiben. Ganze 9 Würfe verbesserte er sich gegenüber dem Ergebnis des letzten Monats. Mit einem Handicap von 17 hatte somit niemand der regelmäßigen Melbourne Spieler mehr eine Chance auf den Sieg.